Anhand dieser Merkmale kann man die immer größere Aufmerksamkeit erkennen, die der wirtschaftlichen Macht des asiatischen Raums unterstellt wird. Schon öfter wurde die potentielle wirtschaftliche Macht Asiens herausgestrichen. Das beginnt schon mit den exotischen Basaren des Morgenlands, allerdings erfahren einige Staaten entlang der Pazifikküste Asiens, nämlich die stark an die amerikanische Wirtschaft gebundenen ehemaligen Kolonien Hongkong und Singapur, sowie Japan, China und Südkorea nach dem zweiten Weltkrieg eine besondere Aufmerksamkeit, vor allem da sie stark mit Amerika und anderen westlichen Nationen zusammenarbeiteten. Dies führt in den 80er Jahren zur Zusammenfassung dieser Staaten als Tigerstaaten, als wirtschaftlich potente, aufstrebende Industriestaaten. Sie erlebten eine wirtschaftliche Hochkunjunktur, zogen den asiatischen Raum mit sich und wurden einflussreich global players. Allerdings büßten sie, in den späten 90er Jahren von der Finanz- und Währungskrise in Asien betroffen, ihre Vormachstellung wieder etwas ein und ihre Konjunktur erreichte seither nie wieder diese Spitzenwerte.